Grünen Tee
1. Grüner Tee und Krebs
Grüner Tee verringert das Risiko an Krebs zu erkranken. Die im grünen Tee beinhalteten Antioxidantien sind 100-mal stärker als Vitamin C und rund 25-mal stärker als Vitamin E. Dies hilft dem Körper sich vor Zellschäden zu schützen, die im Zusammenhang mit Krebs stehen.
2. Grüner Tee und Herzkrankheiten
Grüner Tee beugt Herzerkrankungen und Hirnschlägen vor, da es den Cholesterinspiegel senkt. Sogar nach einem Herzinfarkt beugt es dem Zelltod vor und hilft bei der Regeneration von Herzmuskelzellen.
3. Grüner Tee und Anti-Aging
Grüner Tee enthält antioxidative Stoffe, bekannt als Polyphenole, die freie Radikale bekämpfen. Dies bedeutet, dass er im Kampf gegen das Älterwerden hilft und ein längeres Leben gewährleistet.
4. Grüner Tee und Gewichtsverlust
Grüner Tee ist seit jeher als Fatburner bekannt. Er verbrennt Fett durch die Beschleunigung des Stoffwechsels. Dies kann an nur einem Tag rund 70 kcal bedeuten, was sich im Jahr auf 7kg summiert.
5. Grüner Tee und die Haut
Die im grünen Tee beinhalteten Antioxidantien schützen die Haut vor der schädlichen Wirkung freier Radikale, welche eine der Ursachen für Faltenbildung sind. Grüner Tee hilft ebenfalls beim Kampf mit dem Hautkrebs.
6. Grüner Tee und die Gelenke
Grüner Tee schützt und beugt vor in Sachen Gelenkentzündungen und -verschleiß. Es hat einen positiven Einfluss, da es ein Enzym blockiert, welches bei der Degeneration von Gelenkmasse aktiv ist.
7. Grüner Tee und Knochen
Der Grund, warum grüner Tee auch sehr gut für die Knochen ist, ist der hohe Anteil an Fluor. Trinkst Du jeden Tag grünen Tee, so hilfst Du Deinen Knochen stark zu bleiben.
8. Grüner Tee und Cholesterin
Grüner Tee hilft dabei, das Gesamtcholesterin zu senken. Ebenso verbessert es das Verhältnis zwischen dem guten und dem bösen Cholesterin.
9. Grüner Tee und Übergewicht
Grüner Tee beugt Übergewicht vor, indem es die Energiezufuhr zu leeren Fettzellen behindert. Wenn Du also gesund lebst, Dich gut ernährst, sowie trainierst und dazu noch grünen Tee trinkst, senkst Du das Risiko von Übergewicht deutlich.
10. Grüner Tee und Diabetes
Grüner Tee verbessert die Verstoffwechslung von Glukose und Lipiden. Es beugt plötzlichen und starken Anstiegen von Blutzucker vor.
11. Grüner Tee und Alzheimer
Grüner Tee hilft der Gedächtnisleistung. Auch wenn es momentan noch keine echten Medikamente gegen Alzheimer gibt, so hilft grüner Tee den Prozess der Acetycholinverringerung zu verlangsamen, was einer der Hauptursachen der Krankheit ist.
12. Grüner Tee und Parkinson
Die im grünen Tee enthaltenen Antioxidantien wirken den Zellschäden entgegen, welche für die Erkrankung verantwortlich sind. Personen, die regelmäßig grünen Tee trinken, haben ein geringeres Risiko an Alzheimer zu erkranken.
13. Grüner Tee und Lebererkrankungen
Untersuchungen haben gezeigt, dass grüner Tee der Leberinsuffizienz entgegenwirkt. Er zerstört dort freie Radikale und entfettet die Leber.
14. Grüner Tee und Bluthochdruck
Grüner Tee verringert den Blutdruck. Das Trinken von grünem Tee hilft, der Blutdruck im optimalen Bereich zu halten, denn er wirkt dem Angiotensin entgegen, dass für hohen Blutdruck verantwortlich ist.
15. Grüner Tee und Lebensmittelvergiftungen
Grüner Tee kann durch die enthaltenen Katechine Bakterien im Magen-Darm-Trakt abtöten, welche Lebensmittelvergiftungen hervorrufen und er neutralisiert auch die Giftstoffe, welche durch diese Bakterien produziert werden.
16. Grüner Tee und Blutzucker
Der Blutzucker steigt mit dem Alter, doch die im grünen Tee beinhalteten Polyphenole und Polysacharide helfen deutlich dabei, diesen zu senken.
17. Grüner Tee und das Immunsystem
Polyphenole und Flavonoide im grünem Tee helfen dabei, unser Immunsystem zu stärken, so dass wir uns gesünder und stärker fühlen.
18. Grüner Tee und Erkältungen
Grüner Tee hilft dank des enthaltenen Vitamin C und der dazugehörigen Begleitstoffe, Erkältungen vorzubeugen und diese schneller zu überstehen.
19. Grüner Tee und Asthma
Das Theophylin im grünem Tee entspannt die Muskeln, welche die Lungenflügel einengen können, die Wahrscheinlichkeit, einen Asthmaanfall zu bekommen, ist bei grüne Tee Trinkern geringer.
20. Grüner Tee und Ohrentzündung
Ein altes Hausrezept, das wirkt: Grüner Tee hilft bei entzündeten Ohren, dazu reinigt man sorgfältig seine Hörgänge mit einem Wattebausch, welches vorher im grünem Tee angefeuchtet wurde.
21. Grüner Tee und Akne
Gleiches wie beim Ohr, gilt auch für Akne. Einzelne Entzündungsherde können mit im grünen Tee angefeuchteter Watte behandelt werden.
22. Grüner Tee und Karies
Grüner Tee ist antibakteriell und tötet Viren ab, welche die Ursache für viele zahnmedizinische Probleme sind. Ebenso die Bakterien, welche für schlechten Atem verantwortlich sind.
23. Grüner Tee und Stress
Das L-Theanin, eine Aminosäure des grünen Tees, hilft das Stressniveu zu senken. Wir werden ruhiger.
24. Grüner Tee und Allergien
Das Epigallocatechingallat im grünen Tee hat positive Wirkungen und Allergien. Personen, die viel grünen Tee trinken, leiden weniger an Ihren Allergien.
25. Grüner Tee und HIV
Nochmal Epigallocatechingallat - japanische Forscher (in Japan wird sehr viel grüner Tee getrunken) haben entdeckt, dass das EGCG die Wirkung der HIV Viren auf Zellen verlangsamt und die Ausbreitung der Viren innerhalb des Körpers verlangsamt.
Samstag
Freitag
Montag
Mr Olympia 2011 – Ergebnisse, Videos, Fotos & Bericht
Mr Olympia 2011 – Ergebnisse, Videos, Fotos & Bericht
Die Ergebnisse des Mr Olympia 2011 stehen fest. Phil Heath trägt seine erste Sandow Trophäe mit nach Hause und schlägt den amtierenden Mr Olympia Jay Cutler.
Kurz nach der Bekanntgabe der Resultate beim Big O. dachte ich, WOW.
Phil, der seit Jahren auf diesen Moment hingearbeitet hat und dem ständig unüberwindbare Schwächen in seiner Struktur zugeschrieben wurden, hat alle Kritiker zum Schweigen gebracht und ist an der Spitze der Bodybuilding Welt angelangt.
Bilder Mr Olympia 2011 Männer

Die Ergebnisse des Mr Olympia 2011 stehen fest. Phil Heath trägt seine erste Sandow Trophäe mit nach Hause und schlägt den amtierenden Mr Olympia Jay Cutler.
Kurz nach der Bekanntgabe der Resultate beim Big O. dachte ich, WOW.
Phil, der seit Jahren auf diesen Moment hingearbeitet hat und dem ständig unüberwindbare Schwächen in seiner Struktur zugeschrieben wurden, hat alle Kritiker zum Schweigen gebracht und ist an der Spitze der Bodybuilding Welt angelangt.
Verdient, wie ich denke, denn im Vergleich schlägt er Jay eindeutig und stellt für den Bodybuilding Sport einen perfekte Repräsentanten dar.

Mr Olympia 2011 Bericht
Wie auch im letzten Jahr, standen Jay Cutler und Phil Heath zuletzt auf der Mr Olympia Bühne und warteten auf die Bekanntgabe der Ergebnisse. Doch in diesem Jahr war alles anders. Während Jay im letzten Jahr über Phil triumphierte, so übernahm Phil beim diesjährigen Mr Olympia 2011 den Titel, sowie einen Check über 200.000US-Dollar.
Die steile Karriere von Heath begann im Jahr 2006 als er als totaler Newcomer seine ersten 2 Bodybuilding Wettkämpfe gewann. Und die Jahre der harten Arbeit und seine unglaubliche Genetik, haben sogar Legenden wie Chris Cormier und Flex Wheeler sprachlos gemacht… als er zum ersten Mal die Bühne des diesjährigen Mr Olympia 2011 betrat.
Phil Heath, der Gewinner beim Mr Olympia 2011, ist der 13te Titelträger in der 47-jährigen Geschichte des größten und prestigeträchtigsten Bodybuilding Wettkampf der Welt. Das verrückte ist, dass Phil sein volles Potential noch nicht ausgeschöpft hat und mit seiner Hingabe sich ständig verbessern zu wollen, hat er schier unbegrenzte Möglichkeiten… mit gerade einmal 31 Jahren.
Jay Cutler war “off”. Ihm fehlte es an Volumen und Definition, die ihm in den Jahren zuvor dabei halfen 4 Mr Olympia Titel zu holen. Er hatte keine Antwort auf die Attacke von Phil Heath. Cutler kämpfte jedoch bis zum Schluss und gab sich als wahrer Champion als er in einer mitreißenden Ansprache dem neuen Champion Phil Heath gratulierte und ihn als “the new king” titulierte.
Platz 3 sicherte sich Kai Greene, der recht viele Vergleiche mit Phil Heath erhielt und versprach im nächsten Jahr noch besser anzutreten.
Victor Martinez landete auf Platz 4 und wartete mich erheblichen Verbesserungen auf.
Dennis Wolf erreichte in einer schmaleren Version von sich selbst den fünften Platz und verdrängte den “messerscharfen” Dexter Jackson auf Platz 6.
Siebter wurde Tony “The X-Man” Freeman. Sehr erfreulich war der achte Platz für den Mr Olympia Neuling Brandon Curry, der damit sehr sehr viel Potential für die Zukunft verspricht.
Ronny Rockel wurde neunter und rundete mit Hidetada Yamagishi die Top 10 ab.
Ergebnisse Mr Olympia 2011
- Phil Heath
- Jay Cutler
- Kai Greene
- Victor Martinez
- Dennis Wolf
- Dexter Jackson
- Toney Freeman
- Brandon Curry
- Ronny Rockel
- Hidetada Yamagishi
- Shawn Rhoden
- Edward Nunn
- Johnnie Jackson
- Marius Dohne
- Craig Richardson
- Ben White
- Evgeny Mishin
- Frank McGrath
- Marc LaVoie
- Marcus Haley
- Michael Kefalianos
- Robert Piotrkowicz
- Robert Burneika
- Troy
Freitag
SUGAR
12 facts you do not know about sugar
12 Fakten, die Sie noch Nicht über Zucker wissen
- Der jehrliche Zuckerverbrauch liegt in Deutschland bei durchschnittlich 35 Kilogramm pro Kopf. Dad sind etwas 100 Gramm täglich - doppelt so viel wie von Ernährungswiessenschaftlern empfohlen.
- Glykation heisst ein Prozess, der überflüssigen Blutzucker an das Kollagen inder Haut bindet und dadurch ihre Elastizität verringert. Das bedeutet: Zucker macht Falten.
- Seit mindestens 2000 Jahren gewinnen die Inder Zucker aus Zuckerrohr. Während des Indienfeldzugs von Alexander dem Grossen ( 326 v. Chr. ) staunten seine Männer über ; die Herstellung von Honig ohne Bienen``
- Der deutsche Chemiker Andreas Sigismund Marggraf entdeckte 1774, dass Runkelrüben den gleichen Zucker enthalten wie Zuckerrohr. Seinem Schüler Franz Carl Achard gelang es, Zucker aus Rüben zu gewinnen. 1801 gründete er in Cunern/Schlesien die erste Rübenzuckerfabrik der Welt.
- Durch die Entdeckung des Rübenzuckers verbilligte sich Zucker in der nördlichen Hemisphäre enorm. Heute stammen weltweit rund 32 Millionen Tonnen Rohzucker aus Rüben und rund 125 Millionen Tonnen aus Zuckerrohr.
- Wer würde wohl 18 Stück Würfelzucker auf einmal zu sich nehmen? Kein Problem, wenn man sie trink - in Form eines halben Liters COCA-COLA.
Sonntag
Amino acids 11 - Amino acid isoleucine
Aminosäure
Isoleucin (Ile) kann vom menschlichen Körper nicht selber hergestellt werden. Da sie also mit der Nahrung aufgenommen werden muss, bezeichnet man die Aminosäure mit der Summenformel C6H13NO2 als essentiell.
Gemeinsam mit Leusin und Valin gehört Isoleucin, aufgrund seiner Struktur, zu den verzweigtkettigen Aminosäuren
die auch als BCAAs bezeichnet werden (abgeleitet aus dem Englischen für Branched Chain Amino Acids). Besonders reich an Isoleucin sind, neben Fleisch- und Fischprodukten, auch Nüsse und Hülsenfrüchte. Isoleucin, als wichtiger Bestandteil der Muskeleiweiße, ist darüber hinaus in vielen anderen Proteinen in unterschiedlicher Menge vorhanden.
Besonders Kraft- und Ausdauersportler wissen Isoleucin und die beiden anderen BCAAs zu schätzen, da diese Proteine erst einen gezielten Muskelaufbau ermöglichen, gleichzeitig sind die verzweigtkettigen Aminosäuren aber auch an der Neusynthese aller anderen Proteine maßgeblich beteiligt.
(Harper A. E. et al: Branched-chain amino acid metabolism; Annu Rev Nutr; 1984; S. 409-454)
Bei starker körperlicher Anstrengung kann Isoleucin als Energielieferant dienen, sobald die freien Glukosereserven des Organismus aufgebraucht sind. Dabei wird es über mehrere Zwischenstufen zur Glukoneogenese (Glukoseneubildung) herangezogen. Aber auch bei geringer körperlicher Belastung ist eine ausreichende Isoleucin-Zufuhr nötig, da die BCAAs für den Erhalt und die regelmäßige Regeneration der Muskelgewebe laufend benötigt werden.
Weiterhin ist Isoleucin an der Hormonregulation des Organismus beteiligt. So stimuliert die Aminosäure etwa die Ausschüttung von Insulin, was die Aufnahme von Glukose und Aminosäuren aus dem Blutkreislauf in die Muskelzellen anregt. Dies wiederum ist nicht nur für die Regulation des Blutzuckerspiegels, sondern auch für eine rasche Energiegewinnung nötig. Auch das Wachstumshormon Somatotropin wird durch Isoleucin aktiviert.
Dies ist nicht nur für Wettkampfsportler wichtig. Denn auch durch psychischen Stress oder Verletzungen baut der Körper vermehrt Proteine ab.
Eine Aufnahme von isoleucin-reichen Nahrungsmitteln kann dem entgegenwirken, denn auch in diesem Fall fördern BCAAs die Insulinausschüttung und damit die Aufnahme aller Aminosäuren in die Zellen, die dort für den erneuten Proteinaufbau genutzt werden können.
So heilen Wunden leichter ab, was noch dadurch intensiviert wird, dass das Immunsystem durch eine ausreichende Isoleucin-Zufuhr gestärkt wird. Während der Genesung und bei Erkrankungen wie Leberzirrhose, Schizophrenie oder der Stoffwechselstörung Phenylketonurie zeigt eine gezielte BCAA-Zufuhr nachweislich Erfolge.
(Kato M. et al: Preferential use of branched-chain amino acids as an energy substrate in patients with liver cirrhosis; Internal Med 37; 1998; S. 429-434 und Berry H.K. et al: Valine, isoleucine, and leucine. A new treatment for phenylketonuria; Am J Dis Child 144; 1990; S. 539-543).
Während jeder Art von Diät ist eine ausreichende Aufnahme der verzweigtkettigen Aminosäuren Isoleucin, Leucin und Valin dringend anzuraten, da sonst nicht nur Fettgewebe, sondern auch Muskelmasse in starkem Maße abgebaut wird.
Weniger Muskulatur hat aber ein Absinken des Grundumsatzes zur Folge, was wiederum die täglich benötigte Kalorienmenge verringert. Hierdurch verzögert sich der Fettabbau, so dass die Diät weniger Wirkung zeigt als erwünscht.
Allgemein kann ein Isoleucin-Mangel zu Muskelschwäche und Antriebslosigkeit führen. Eine alleinige BCAA-Aufnahme hingegen, ohne auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, kann allerdings auch negative Folgen haben: Gerade das systematische Schlucken von BCAA-Präparaten vor einem Ausdauertraining oder Wettkampf führt leicht zu einer Überproduktion von Harnstoff. Deshalb ist es wichtig, bei einer gezielten Aufnahme der Aminosäuren immer ausreichend zu trinken, um das Stoffwechselendprodukt rasch auszuscheiden. Auch kann der Proteinstoffwechsel gestört werden, wenn Sportler ausschließlich auf eine zusätzliche Zufuhr von BCAAs achten, ohne auch andere Aminosäuren aufzunehmen.
In Verbindung mit einer besonders fetthaltigen Ernährung kann ein Übermaß an Isoleucin möglicherweise eine Insulinresistenz begünstigen. (Newgard C. B. et al: A branched-chain amino acid-related metabolic signature that differentiates obese and lean humans and contributes to insulin resistance; Cell Metab; 2009 9; S. 311-326).
Isoleucine amino acid: application, effect and benefits
Aminosäure Isoleucin: Anwendung, Wirkung und NutzenIsoleucin (Ile) kann vom menschlichen Körper nicht selber hergestellt werden. Da sie also mit der Nahrung aufgenommen werden muss, bezeichnet man die Aminosäure mit der Summenformel C6H13NO2 als essentiell.
Gemeinsam mit Leusin und Valin gehört Isoleucin, aufgrund seiner Struktur, zu den verzweigtkettigen Aminosäuren
die auch als BCAAs bezeichnet werden (abgeleitet aus dem Englischen für Branched Chain Amino Acids). Besonders reich an Isoleucin sind, neben Fleisch- und Fischprodukten, auch Nüsse und Hülsenfrüchte. Isoleucin, als wichtiger Bestandteil der Muskeleiweiße, ist darüber hinaus in vielen anderen Proteinen in unterschiedlicher Menge vorhanden.
Besonders Kraft- und Ausdauersportler wissen Isoleucin und die beiden anderen BCAAs zu schätzen, da diese Proteine erst einen gezielten Muskelaufbau ermöglichen, gleichzeitig sind die verzweigtkettigen Aminosäuren aber auch an der Neusynthese aller anderen Proteine maßgeblich beteiligt.
(Harper A. E. et al: Branched-chain amino acid metabolism; Annu Rev Nutr; 1984; S. 409-454)
Bei starker körperlicher Anstrengung kann Isoleucin als Energielieferant dienen, sobald die freien Glukosereserven des Organismus aufgebraucht sind. Dabei wird es über mehrere Zwischenstufen zur Glukoneogenese (Glukoseneubildung) herangezogen. Aber auch bei geringer körperlicher Belastung ist eine ausreichende Isoleucin-Zufuhr nötig, da die BCAAs für den Erhalt und die regelmäßige Regeneration der Muskelgewebe laufend benötigt werden.
Weiterhin ist Isoleucin an der Hormonregulation des Organismus beteiligt. So stimuliert die Aminosäure etwa die Ausschüttung von Insulin, was die Aufnahme von Glukose und Aminosäuren aus dem Blutkreislauf in die Muskelzellen anregt. Dies wiederum ist nicht nur für die Regulation des Blutzuckerspiegels, sondern auch für eine rasche Energiegewinnung nötig. Auch das Wachstumshormon Somatotropin wird durch Isoleucin aktiviert.
Dies ist nicht nur für Wettkampfsportler wichtig. Denn auch durch psychischen Stress oder Verletzungen baut der Körper vermehrt Proteine ab.
Eine Aufnahme von isoleucin-reichen Nahrungsmitteln kann dem entgegenwirken, denn auch in diesem Fall fördern BCAAs die Insulinausschüttung und damit die Aufnahme aller Aminosäuren in die Zellen, die dort für den erneuten Proteinaufbau genutzt werden können.
So heilen Wunden leichter ab, was noch dadurch intensiviert wird, dass das Immunsystem durch eine ausreichende Isoleucin-Zufuhr gestärkt wird. Während der Genesung und bei Erkrankungen wie Leberzirrhose, Schizophrenie oder der Stoffwechselstörung Phenylketonurie zeigt eine gezielte BCAA-Zufuhr nachweislich Erfolge.
(Kato M. et al: Preferential use of branched-chain amino acids as an energy substrate in patients with liver cirrhosis; Internal Med 37; 1998; S. 429-434 und Berry H.K. et al: Valine, isoleucine, and leucine. A new treatment for phenylketonuria; Am J Dis Child 144; 1990; S. 539-543).
Während jeder Art von Diät ist eine ausreichende Aufnahme der verzweigtkettigen Aminosäuren Isoleucin, Leucin und Valin dringend anzuraten, da sonst nicht nur Fettgewebe, sondern auch Muskelmasse in starkem Maße abgebaut wird.
Weniger Muskulatur hat aber ein Absinken des Grundumsatzes zur Folge, was wiederum die täglich benötigte Kalorienmenge verringert. Hierdurch verzögert sich der Fettabbau, so dass die Diät weniger Wirkung zeigt als erwünscht.
Allgemein kann ein Isoleucin-Mangel zu Muskelschwäche und Antriebslosigkeit führen. Eine alleinige BCAA-Aufnahme hingegen, ohne auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, kann allerdings auch negative Folgen haben: Gerade das systematische Schlucken von BCAA-Präparaten vor einem Ausdauertraining oder Wettkampf führt leicht zu einer Überproduktion von Harnstoff. Deshalb ist es wichtig, bei einer gezielten Aufnahme der Aminosäuren immer ausreichend zu trinken, um das Stoffwechselendprodukt rasch auszuscheiden. Auch kann der Proteinstoffwechsel gestört werden, wenn Sportler ausschließlich auf eine zusätzliche Zufuhr von BCAAs achten, ohne auch andere Aminosäuren aufzunehmen.
In Verbindung mit einer besonders fetthaltigen Ernährung kann ein Übermaß an Isoleucin möglicherweise eine Insulinresistenz begünstigen. (Newgard C. B. et al: A branched-chain amino acid-related metabolic signature that differentiates obese and lean humans and contributes to insulin resistance; Cell Metab; 2009 9; S. 311-326).
Amino acids 10 - Amino acid histidine
Aminosäure
Amino acid histidine: application, effect and benefitsAminosäure Histidin: Anwendung, Wirkung und Nutzen
Histidin (His oder H) mit der Summenformel C6H9N3O2 kann zwar in geringen Mengen vom Körper selbst synthetisiert werden, gerade bei Kindern ist aber eine zusätzliche Aufnahme der Aminosäure mit der Nahrung erforderlich.
Da Erwachsene einen Histidinmangel über einige Zeit durch die eigene Produktion ausgleichen können, gilt die Aminosäure als semi-essentiell. Die basische Aminosäure enthält einen aromatischen Ring, wodurch sie ein sehr hohes Energieniveau erreicht.
Besondere Bedeutung hat Histidin beim Aufbau eisenhaltiger Moleküle, so etwa beim Speicherprotein Ferritin und in verschiedenen Enzymen. Aufgrund seiner Struktur ist es aber nicht nur Baustein vieler Proteine, sondern auch an verschiedensten Stoffwechselvorgängen und Mechanismen beteiligt. Nahrungsmittel, die viel Histidin enthalten sind beispielsweise Thunfisch und Lachs, Filetfleisch und Käse, aber auch Sojabohnen, Erdnüsse und Weizenkeime.
Da Histidin im roten Blutfarbstoff Hämoglobin und im muskulären Myoglobin Bindungsort für das Eisenatom ist, ist es für den Sauerstofftransport im Körper, aber auch für die Pufferung des pH-Werts im Blut von hoher Bedeutung. In den Mitochondrien, den Kraftwerken unserer Zellen, bindet es ebenfalls Metallionen und ist dadurch an so wichtigen Stoffwechselvorgängen wie der für die Energiegewinnung nötigen Atmungskette beteiligt.
Auch für die Wundheilung und Gewebereparatur ist Histidin entscheidend.
(Fitzpatrick D. W. & Fisher H.: Histamine synthesis, imidazole dipeptides, and wound healing; Surgery; 1982; S. 430-434).
Unser Körper stellt aus Histidin das Gewebshormon Histamin her. Dieses spielt unter anderem eine zentrale Rolle bei der Abwehr unseres Immunsystems gegen Fremdstoffe. Histamin bewirkt hierbei, dass Flüssigkeit in das betroffene Gewebe eintritt und es zu einer – oft juckenden und mit Hautrötung verbundenen – Entzündungsreaktion kommt, um die Eindringlinge zu beseitigen. Gleichzeitig aktiviert die Ausschüttung von Histamin weitere Leukozyten, um die Abwehrreaktion zu verstärken.
Auch bei allergischen Reaktionen wird Histamin ausgeschüttet und setzt diese, in dem Fall unerwünschten, Abwehrmechanismen in Gang. Das Hormon reguliert darüber hinaus die Magensäurekonzentration und löst bei Übelkeit Erbrechen aus. Auch unser wird durch Histamin geregelt, ebenso wie das Herz-Kreislaufsystem, wobei Histamin unter anderem die Erweiterung der Gefäße beeinflusst. Ebenso steigert Histamin das Lustempfinden.
(vgl. Chand N & Eyre P.: Classification and biological distribution of histamine receptor sub-types; Agents Actions; 1975; S. 277-295). Histidin ist bei Kindern für ein normales Körperwachstum erforderlich. Bei Erwachsenen kann ein Mangel, der selten auftritt, zu rheumatischen Erkrankungen, wie etwa Arthritis, führen. Aber auch Blutarmut kann die Folge einer niedrigen Histidinkonzentration im Organismus sein.
Auf der anderen Seite kann eine zu hohe Histidin-Einnahme möglicherweise ebenfalls zu Krankheitssymptomen führen: So sind bei Patienten mit Angststörungen, Stress und Schizophrenie teilweise sehr hohe Histidinspiegel im Blut nachweisbar. Deshalb sollten Patienten mit Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen auf Arzneimittel, die Histidin enthalten, verzichten.
Aufgrund seiner positiven Wirkung wird Histidin in der Medizin bei recht erfolgreich eingesetzt, wenn die Patienten einen zu niedrigen Spiegel der Aminosäure aufweisen. Weitere Untersuchungen deuten darauf hin, dass Histidin auch bei allergischen Reaktionen und möglicherweise bei der Immunschwäche Aids eine positive Wirkung hat.
(Morgan W.T.: Serum histidine-rich glycoprotein levels are decreased in acquired immune deficiency syndrome and by steroid therapy; Biochem Med Metab Biol; 1986; 210-213).
Da das essentielle Spurenelement Zink im Körper fast immer an die Aminosäure gebunden vorliegt, enthalten viele Zinkpräparate bereits Verbindungen der Metallionen mit Histidin sog. Zink-Histidin.
Amino acids 9 - Amino acid glycine
Aminosäure
Aminosäure Glycin: Anwendung, Wirkung und Nutzen
Glycin (Gly oder G) mit der Summenformel C2H5NO2 ist die einfachste aller stabilen Aminosäuren. Wir können Glycin selber herstellen, es ist also nicht essentiell.Da Glycin süßlich schmeckt und bisher keinerlei Nebenwirkungen bekannt sind, darf es als Geschmacksverstärker ohne Höchstmengenbeschränkung in Lebensmitteln verwendet werden. Unter der Nummer E 640 wird es etwa in Süßstofftabletten verwendet, Marzipan hält sich durch Glycinzugabe länger feucht, und Schinken wird oft zusätzlich mit Glycin überzogen.
Die Aminosäure ist ein häufiger Baustein nahezu aller Proteine und kommt dementsprechend in allen Eiweiß-reichen Lebensmitteln vor. Aufgrund seiner geringen Größe wird es dabei meist in Bereichen eingebaut, die durch die spezifische Faltung des jeweiligen Proteins und die damit verbundene dreidimensionale Struktur wenig Platz für größere Aminosäuren lassen.
Glycin ist wichtiger Bestandteil des Proteins Glutathion, das im Körper als Radikalfänger arbeitet und so reaktive Stoffe unschädlich macht, bevor diese empfindliche Zellbestandteile schädigen können. Mit etwa 33 Prozent ist Glycin außerdem die am häufigsten vertretene Aminosäure des Kollagens. Dieses Strukturprotein des Bindegewebes ist wichtiger Bestandteil von Knochen, Zähnen, Haut und Sehnen. Bei einem Mangel an Glycin werden daher auch als erstes Kollagene abgebaut. Betroffenen Personen fühlen sich dann oft erschöpft.
Glycin kann auf verschiedene Art gebildet werden, unter anderem aus der Aminosäure Serin. Hierbei entstehen zusätzlich zum Glycin auch Vorstufen für Thymin, einen Baustein unserer Erbsubsubstanz (DNA). An der Bildung der Purine, bei denen es sich ebenfalls um Basen unserer Erbsubstanz handelt, ist Glycin direkt beteiligt.
Auch spielt das Glycin eine wichtige Rolle bei der Synthese von Häm, dem eisenhaltigen Farbstoff der roten Blutkörperchen, das der Sauerstoffbindung dient. Die organische Säure Kreatin wird ebenfalls aus Glycin gebildet. Sie versorgt die Muskelzellen mit Energie und ist hier vor allem für die Kontraktion nötig. Glycin ist außerdem an der Synthese von Gallensäure beteiligt, die der Fettverdauung dient. Weiterhin regt die Aminosäure das Immunsystem an und kann Infektionen des Darms und anderer Organe abschwächen. Unterschiedliche Untersuchungen haben gezeigt, dass auch durch Alkoholmissbrauch verursachte Leberschäden durch Glycin gemildert werden können.
(Kugler H. G.: Entgiftung und Mikronährstoffe; CO`MED; 4; 2004;)
Im Zentralnervensystem dient Glycin als Neurotransmitter, also als Botenstoff, der Informationen von einer Zelle auf die andere weiterleitet. Dabei wirkt die Aminosäure inhibitorisch, das heißt, sie hemmt die nachgeschaltete Nervenzelle in ihrer Aktivität. Hierbei wirkt sich Glycin vor allem auf die Bewegung aus und verringert die Muskelkontraktion.
Beim Wundstarrkrampf (Tetanus) verhindert ein Giftstoff des Bakteriums Clostridium, dass Glycin im Zentralnervensystem ausgeschüttet wird. Hierdurch können die Muskeln nicht mehr erregt werden und es kommt in der Folge zu starken Krämpfen, die unbehandelt zum Tode führen. Ähnlich wirkt Strychnin, ein natürlich vorkommendes Gift der Brechnuss, das früher als Rattengift verwendet wurde.
(Schütt-Gerowitt H.: Clostridium tetani; Lexikon der Infektionskrankheiten des Menschen; Springer-Verlag; 2009; S. 177-179)
Doch das Glycin des Zentralnervensystems, das sowohl im Hirnstamm als auch im Rückenmark der mengenmäßig überwiegende Botenstoff ist, hat nicht nur für die Muskelaktivität entscheidende Bedeutung, sondern wirkt sich auch positiv auf das Gedächtnis, den Schlaf, Sinneseindrücke und das Schmerzempfinden aus.
(Hevers W. et al.: Neurotransmitter und Modulatoren; Handbuch der Psychopharmakotherapie; Springer-Verlag; 2008; S. 149-199)
Auch die Medizin nutzt die unterschiedlichen positiven Wirkungen von Glycin. So wird die Aminosäure erfolgreich gegen Arteriosklerose und Gicht eingesetzt. Da Glycin die Ausschüttung von Glucagon fördert, kann es außerdem bei einem zu geringen Blutzuckerspiegel hilfreich sein. Darüber hinaus wird Glycin bei Panikattacken und Schlafstörungen empfohlen. Patienten mit Osteoporose oder Arthrose können ebenfalls mit Glycin behandelt werden, wodurch sich ihr Zustand merklich verbessert. (prensa.ugr.es/prensa/research/verNota/prensa.php?nota=468)
Samstag
Amino acids 8 - Glutamic
Aminosäure
Amino acid glutamic acid: application, effect and benefits
Da wir die Aminosäure Glutaminsäure (Glu oder E) mit der Summenformel C5H9NO4 selber herstellen können, gilt sie als nicht essentiell.
Die Aminosäure kommt in fast allen Proteinen vor und ist demnach auch in allen Eiweiß-haltigen Lebensmitteln vorhanden. Besonders hohen Anteil an Glutaminsäure haben Fisch, Parmesan, Tomaten und Soja. Die Salze und Ester der Glutaminsäure bezeichnet man als Glutamate. Meist liegt die freie Aminosäure in unserem Körper in dieser Form vor, weshalb Mediziner oft von der „Aminosäure Glutamat“ sprechen.
Während in Proteinen gebundene Glutaminsäure geschmacksneutral ist, spricht man bei der freien Aminosäure von der Geschmacksrichtung unami, was am besten mit „herzhaft“ umschrieben werden kann.
Die Glutaminsäure intensiviert auf diese Weise den Geschmack von Lebensmittel, wobei sich diese Verstärkung nicht nur auf herzhafte Gerichte beschränkt.
Als E 620 wird sie deshalb oft als Geschmacksverstärker in unterschiedlichsten Lebensmitteln eingesetzt. Ihre Glutamate finden unter den Bezeichnungen E 621 bis E 625 den Weg in unsere Nahrungsmittel.
In die Schlagzeilen geraten ist das Glutamat dabei durch das so genannte Chinarestaurant-Syndrom. Hierbei führt eine Unverträglichkeit zu Hautrötung, Übelkeit und Gliederschmerzen.
Zwar kommt Glutamat in asiatischen Gerichten häufig als Geschmacksverstärker zum Einsatz, doch sind ebenso Kartoffelchips und Tütensuppen, aber auch unzählige weitere Fertiggerichte damit angereichert.
vgl. www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2004/0928/005_zusatzstoffe.jsp
Ein Glutaminsäure-Mangel kann Lernschwäche, Müdigkeit und Erschöpfungszuständen zur Folge haben. Zu hohe Konzentrationen führen, wie bereits erwähnt, bei Menschen mit einer Überempfindlichkeit zu unterschiedlichen Symptomen. Außerdem regt der Verzehr großer Glutamatmengen den Appetit an, wodurch es zu Übergewicht kommen kann.
Im Zentralnervensystem ist Glutamat der wichtigste erregende Neurotransmitter, der Informationen von einer Zelle auf die nächste weitergibt. Dabei wird das Glutamat hier an Ort und Stelle gebildet, da die im Kreislauf zirkulierende Glutaminsäure die Blut-Hirn-Schranke bei gesunden Menschen nicht passieren kann. Als Neurotransmitter bewirkt Glutamat eine hohe Konzentrations- und Lernfähigkeit. Auch das Durchhaltevermögen und die Belastbarkeit werden von Glutamat positiv beeinflusst. Glutamat ist darüber hinaus Vorstufe eines anderen Neurotransmitters (γ-Aminobuttersäure = GABA), der hemmende Wirkungen auf Nervenzellen hat.
(vgl. Fonnum F.: Glutamate: a neurotransmitter in mammalian brain; J Neurochem. 1984; 42(1); S. 1-11)
Glutaminsäure kann das giftige Abbauprodukt Ammoniak binden und bildet dabei die sehr ähnliche Aminosäure Glutamin. Aber auch an der Synthese der beiden Aminosäuren Arginin und Prolin ist die Glutaminsäure beteiligt. Glutamat kann außerdem im Citratzyklus in energiereiche Verbindungen umgewandelt werden, die ihrerseits im gesamten menschlichen Stoffwechsel eine entscheidende Rolle spielen. Gleichzeitig dient Glutamat im Citratzyklus aber auch der Entgiftung. Es soll außerdem das Immunsystem stärken und den Muskelaufbau fördern.
(Löffler G.: Citratzyklus; Basiswissen Biochemie; Springer-Verlag; 2005; S. 252-266).
Wissenschaftler vermuten, dass bei einigen Erkrankungen des Nervensystems, wie etwa bei Alzheimer, die Blut-Hirn-Schranke nicht mehr korrekt arbeitet, so dass der Glutamathaushalt im Zentralnervensystem gestört wird, was dann wiederum zu den Krankheitssymptomen führt.
Amino acids 7 - Amino acid glutamine
Aminosäure
Amino acids 7 - Amino acid glutamine
Aminosäure Glutamin: Anwendung, Wirkung und Nutzen
Die Aminosäure Glutamin (Gln oder Q) mit der Summenformel C5H10N2O3 kann zwar von unserem Körper in geringen Mengen selber hergestellt werden, aber gerade in Stress-Situationen – etwa nach Operationen oder bei chronischen Erkrankungen – und im Alter ist die eigene Produktion oft nicht ausreichend.
Glutamin wird deshalb heute meistens als semi-essentiell, teilweise aber auch als nicht essentiell bezeichnet.
Quark ist sehr reich an Glutamin, andere Milchprodukte, Soja, Weizen und Fleisch enthalten die Aminosäure ebenfalls in größeren Mengen.
Ein Glutamin-Mangel kann zu einem erhöhten Infektionsrisiko führen. Eine Überdosierung mit Nahrungsergänzungsmitteln, die Glutamin enthalten, kann hingegen Hautkribbeln zur Folge haben. Bei Depressionen oder Epilepsie sollte auf Glutamin-Präparate möglichst verzichtet werden, da es die Symptome verstärken kann.
Glutamin ist, wie alle proteinogenen Aminosäuren, Baustein der Eiweiße. Viele wichtige Proteine enthalten dabei lange Aneinanderreihungen von Glutamin, so genanntes Polyglutamin. Bei einigen Erkrankungen, wie Alzheimer oder Chorea Huntington, sind diese Glutaminketten stark verlängert, wodurch die Struktur knäuelartig wird und das jeweilige Proteine nicht mehr richtig wirken kann
Doch Glutamin ist nicht nur Baustein der Proteine, sondern kommt im gesamten Körper sehr häufig ungebunden vor. So sind etwa 20 Prozent aller freien Aminosäuren im Blutplasma Glutamine, die dem Körper auf diese Weise als wichtige Energiequelle dienen. Vor allem schnell teilende Zellen haben einen hohen Glutaminbedarf, so etwa die Zellen des Immunsystems. Am häufigsten liegt freies Glutamin allerdings in Muskelzellen vor.
Hier fördert die Aminosäure den Aufbau der Muskelproteine und verhindert gleichzeitig deren Abbau. Dies ist der Grund, weshalb Leistungssportler gerne auf Nahrungsergänzungsmittel mit Glutamin zurückgreifen. Für die Zellen des Verdauungstraktes ist die Aminosäure ein ebenso wichtiger Energielieferant.
Glutamin dient außerdem als Stickstoffquelle für viele unterschiedliche Stoffwechselprozesse beim Menschen (Haussinger D.: Glutamine Metabolism in Mammalian Tissues; Springer-Verlag; 1984).
Glutamin hat sehr große strukturelle Ähnlichkeit zu Glutaminsäure, einer anderen Aminosäure, deren Salz als Glutamat bezeichnet wird. Das Glutamat ist ein Neurotransmitter, der im Zentralnervensystem Informationen von einer Zelle zur anderen weitergibt. Um einmal ausgeschüttetes Glutamat zurück in die Nervenzellen (Neuronen) transportieren zu können, muss es erst in Glutamin umgewandelt werden. Sobald das Glutamin dann zurück in den Neuronen ist, wird es dort wieder in Glutamat umgebaut.
(Martinez-Hernandez A. et al.: Glutamine synthetase: glial localization in brain; Science; 1977; 195(4284); S. 1356-1358).
Patienten, die beispielsweise durch Unfälle oder Operationen großflächige oder viele Verletzungen aufweisen, erleiden im Anschluss häufig Infektionen. Gleichzeitig weisen Untersuchungen fast immer einen sehr ausgeprägten Glutamin-Mangel nach, was wahrscheinlich auf den erhöhten Bedarf in dieser Phase zurückzuführen ist. Durch eine Glutamin-reiche Diät kann die Infektionsgefahr nach solch einem Polytrauma allerdings verringert werden.
Amino acids 6 - Amino acid cysteine
Aminosäure
Amino acids 6 - Amino acid cysteine
Aminosäure Cystein: Wirkung und Anwendung
Die schwefelhaltige Aminosäure Cystein (Cys oder C) mit der Summenformel C3H7NO2S kommt besonders gehäuft in den Faserproteinen (Keratin) menschlicher Haare und Nägel vor, hat aber eine ebenso große Bedeutung bei der Bildung von Knorpel, Knochen und Haut. Während Säuglinge Cystein zumindest teilweise über die Nahrung aufnehmen müssen, kann die menschliche Leber es später aus den Aminosäuren Methionin und Serin selber herstellen.Cystein findet sich vor allem in Milchprodukten, Fleisch, Eiern und Kohl, aber auch in Mais, Hafer, Zwiebeln und Knoblauch. Ein Cystein-Mangel kann zu Immunschwäche und zu Atemwegserkrankungen führen, während ein Histamin-Überschuss normalerweise keine schädlichen Auswirkungen hat.
Da die Aminosäure allerdings in sehr hohen Konzentrationen die Wirkung von Insulin hemmt, sollten Diabetiker spezielle Cystein-Präparate nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen. Der natürliche Histamin-Gehalt verschiedener Lebensmitteln hingegen ist auch bei Zuckerkrankheit absolut ungefährlich. Cystein wird in unterschiedlichen Arzneimitteln und – aufgrund seiner positiven Wirkung auf Haut, Haar und Bindegewebe – in Kosmetikartikeln eingesetzt. Freies Cystein ist sehr instabil und geht leicht durch chemische Reaktionen unwiederbringlich verloren. Um dennoch eine kontinuierliche Versorgung der Aminosäure für die Proteinsynthese zu gewährleisten, können alle Zellen des menschlichen Körpers, vor allem aber die Leberzellen, aus Cystein und zwei weiteren Aminosäuren das Speicherpeptid Glutathion (GSH) herstellen.
(vgl. Binet L. & Wellers G.: The presumed role of glutathion in the transport of free cysteine towards the tissue proteins; J Physiol 1955; S. 100-101).
Aber Glutathion speichert nicht nur enorme Mengen des Cysteins, sondern spielt darüber hinaus eine entscheidende Rolle bei der Entgiftung schädlicher Stoffe, da es stabile Komplexe mit diesen bildet, die dann über die Niere ausgeschieden werden können.
Außerdem fängt Glutathion freie Sauerstoff-Radikale, indem es selber Elektronen abgibt. Auf diese Weise schützt das Cystein-haltige Peptid die Zellbestandteile vor einer schädlichen Oxidierung. Dies beugt nicht nur dem Absterben der Zellen und damit dem Alterungsprozess vor, neuesten Studien zufolge schützt Glutathion möglicherweise auch vor Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose.
(vgl. Bonnefoy M. et al: Antioxidants to slow aging, facts and perspectives; Presse Med. 2002; S. 1174-1184).
Glutathion ist außerdem wichtiger Bestandteil des Immunsystems und spielt dort vor allem bei Entzündungsreaktionen der weißen Blutkörperchen eine entscheidende Rolle.
Strukturproteine, beispielsweise im Bindegewebe und in den Haaren, erhalten durch Cystein ihre Festigkeit. Dies geschieht, indem zwei Cysteine zwischen ihren Schwefelatomen eine Verknüpfung (Disulfidbrücke) herstellen. Auf diese Weise liegen die Aminosäuren der Eiweiße nicht in einer lockeren Reihe hintereinander, sondern bilden eine für das jeweilige Protein typische dreidimensionale Anordnung.
Cystein ist Ausgangsstoff für die organische Säure Taurin, die für die Entwicklung des Nervensystems und der Herzfunktion, aber auch für die Funktion der Sehzellen im Auge wichtig ist. Taurin verhindert außerdem die Bildung von Gallensteinen und regt die Fettverbrennung an, indem es mit der Gallensäure reagiert. Im gesamten Körper wirkt Taurin darüber hinaus als Osmoregulator, was bedeutet, dass es den Flüssigkeitseinstrom in die Zelle steuert. Auf diese Weise sorgt Taurin dafür, dass die Zelle nicht durch einen zu hohen Innendruck geschädigt wird.
(Huxtable, R.: Taurine 2 - basic and clinical aspects Vol. 403; Springer-Verlag 1996; 676 Seiten).
Gleichzeitig ist Cystein – in Zusammenarbeit mit Vitamin B5 – an der Bildung lebensnotwendiger Fettsäuren beteiligt, die wichtige Bestandteile der Zellmembranen sind.
Amino acids 5 - Aspartic acid
Aminosäure
Aspartic acid - application, impact and benefitsAsparaginsäure
Anwendung, Wirkung und Nutzen
Die Asparaginsäure (Asp oder D) mit der Summenformel C4H7NO4 ist eine Aminosäure, die für uns Menschen nicht essentiell ist, da wir sie selber synthetisieren können. Meist liegt sie deprotoniert vor (Protonen wurden durch Säure-Base-Reaktionen abgespalten) und wird deshalb auch als Aspartat bezeichnet.Die saure Aminosäure kommt gehäuft in Hülsenfrüchten und Spargel sowie in Fisch und Fleisch vor. Da unser Körper Asparaginsäure selber herstellen kann, ist ein Mangel im Normalfall auszuschließen. Lediglich, wenn der Organismus über längere Zeit insgesamt zu wenige Aminosäuren aufnimmt, kann es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen kommen.
Aspartat wirkt als Neurotransmitter, der im Zentralnervensystem Informationen von einer Zelle zur anderen weitergibt.
Gemeinsam mit der Glutaminsäure, bei der es sich ebenfalls um eine Aminosäure handelt, zählt die Asparaginsäure damit zu einer der häufigsten Botenstoffe des Gehirns. Allerdings ist ihre Wirkung als Botenstoff nicht ganz so stark wie die der Glutaminsäure.
(Forth W. et al.: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie; Urban und Fischer 2001; S. 122).
Asparaginsäure ist darüber hinaus am Harnstoffzyklus beteiligt. Hierbei werden stickstoffhaltige Abbauprodukte in den ungiftigen Harnstoff umgewandelt, der dann über die Nieren ausgeschieden werden kann. Hierdurch sorgt Asparaginsäure für die Entgiftung des Körpers.
(Kreutzig T.: Kurzlehrbuch Biochemie; Urban & Fischer Verlag; 12. Aufl.; 2006).
Unsere Erbsubstanz, die DNA, ist aus verschiedenen Nucleotiden aufgebaut. Diese wiederum werden in unserem Körper schrittweise aus anderen Stoffen synthetisiert, wobei Asparaginsäure eine der Ausgangssubstanzen ist.
(Bannwarth H. et al.: Nucleotide und Nucleinsäuren; Basiswissen Physik, Chemie und Biochemie; Springer-Verlag; 2007).
Der umstrittene Süßstoff Aspartam besteht zu 40 Prozent aus Asparaginsäure. Die möglichen auftretenden Nebenwirkungen, wie Niedergeschlagenheit, Durchfall und Allergien, werden aber weitgehend auf die zweite enthaltene Aminosäure, Phenylalanin, zurückgeführt.
Obwohl bei ordnungsgemäßer Dosierung von Aspartat-haltigen Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln keine Nebenwirkungen bekannt sind, sollte man Asparaginsäure-Präparate nur unter fachlicher Aufsicht über einen längeren Zeitraum einnehmen.
Da die Asparaginsäure als Neurotransmitter im Zentralnervensystem Informationen weitergibt, sind bei einer Überdosierung weitreichende negative Folgen nicht ausgeschlossen.
Die Datenlage zu Nebenwirkungen ist nicht einheitlich. Einige Quellen gehen davon aus, es gäbe gar keine Nebenwirkungen, andere berichten von "schlimmen Nervenschädigungen". Originalquellen mit Forschungsergebnissen konnte ich bis jetzt jedoch keine finden. Insofern muss ich hier eine Antwort schuldig bleiben.
Amino acids 4 - Amino acid Asparagine
Aminosäure Asparagin
Die Aminosäure Asparagin (Asn oder N) mit der Summenformel C4H8N2O3 kann in der menschlichen Leber hergestellt werden und gilt daher als nicht essentiell.Sie ist wasserlöslich (hydrophil) und ähnelt strukturell der Aminosäure Asparaginsäure (Asp oder D), in die sie unser Körper auch mit Hilfe von Enzymen umwandeln kann. Ihren Namen erhielt die Aminosäure vom Spargel (Asparagus officinalis), aus dem sie im 19. Jahrhundert erstmals isoliert werden konnte.
Mit dem unangenehmen Geruch des Urins nach Spargelverzehr hat das Asparagin allerdings nichts zu tun, obwohl dies oft angenommen wird. Dies liegt vielmehr an den schwefelhaltigen Verbindungen in den Sprossachsen der Pflanze, denn Asparagin selber ist völlig geruchlos.
Asparagin kann von allen Lebewesen selbst synthetisiert werden und kommt demnach in der Nahrung sehr häufig vor. Besonderns reich an Asparagin sind, neben dem bereits erwähnten Spargel, vor allem Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Getreide.
Die Aminosäure unterstützt den Organismus bei der Entgiftung körperfremder Stoffe, da sie die Nierenproduktion anregt.
Sie gilt deshalb auch als harntreibend, gleichzeitig aber auch als blutreinigend.
(Munk I.: Der Einfluss des Asparagin auf den Eiweissumsatz und die Bedeutung desselben als Nährstoff; Springer; 94, 3; 1883).
Asparagin ist außerdem Ausgangsstoff chemischer Botenstoffe (Neurotransmitter), die die Information von einer zur nächsten Nervenzelle weitergeben.
(Reubi J.C. et al.: Asparagine as precursor for transmitter aspartate in corticostriatal fibres; J Neurochem. 1980; S.1015-1017).
Starkes Erhitzen von Lebensmitteln mit geringem Wassergehalt, die sowohl viel Asparagin als auch Stärke enthalten, führt zur Entstehung von krebserregendem Acrylamid.
Dies ist vor allem bei langem Braten, Backen und Frittieren von Kartoffelspeisen und Getreideprodukten bei Temperaturen über 120 °C der Fall.
In rohen und gekochten Speisen kommt es hingegen nicht zu dieser unerwünschten Reaktion. Um die Entstehung von Acrylamid so gering wie möglich zu halten, sollten kohlenhydratreiche Produkte nur so lange wie nötig bei geringer Hitze schonend zubereitet werden.
news/nutritionDay 2010 - The second part
nutritionDay 2010 - The second part
Um weltweit einen einheitlichen Tag für den nutritionDay zu haben wird heuer am 4. November 2010 nochmals der nutritionDay durchgeführt.
Alle die im Jänner nicht teilgenommen haben und auch jene, die schon mitgemacht haben, sind herzlich eingeladen mitzumachen!
Informationen finden Sie unter www.nutritionday.org oder kontaktieren Sie uns unter Mail
Wir freuen uns über Ihre Registrierung!
Freitag
News
Obesity
Studie: Fettleibigkeit nimmt zu
Fettleibigkeit wird zur Volkskrankheit. Laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in viele Ländern jeder Zweite Übergewicht. Als Grund für diese Entwicklung nennen die Forscher schlechte Ernährungsgewohnheiten, Stress und zu wenig Bewegungen. In den 33 OECD - Ländern sei im Schnitt auch bereits jedes dritte Kind übergewichtig. An der Spitze liegen die USA und Mexiko, wo zwei von drei Menschen übergewichtig sind.
Sport and medical
Sport and medical
Place injuries and illnesses are put on the fast and most nebenwikungsriechen effects of pharmaceuticals, athletes should also give your body more help for self-healing with natural therapies.
Statt bei Verletzungen und Krankheiten immer auf die schnellen und meist nebenwikungsriechen Effekte von Pharmazeutika zu setzen, sollten auch Sportler ihrem Körper mehr hilfe zur Selbstheilung gönnen mit Naturheilverfahren.
Sport is healthy, because ...
Sport ist gesund, Weil ...
Keine Frage: Sport ist gesund. Denn er kräftigt die Muskeln, sodass diese besser als >>orthopädische<< Stossdämpfer und Stabilisatoren sämtlicer Bänder, Knochen und Gelenke im Körper wirken können.
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